Das Burnout-Syndrom ist kein Leiden, allerdings ist es ein Problem bei der Lebensbewältigung. Der Betroffene kommt über einen schleichenden Prozess in einen Begebenheit emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsabgabe zum Endzustand. Dieses nennt man folglich Erschöpfung. Oftmals ist der Weg zum Endstadium gelenkt von idealistischer Wohlgefallen, welche in frustrierenden Erlebnissen, Desillusionierung, Apathie, psychosomatischen Erkrankungen, Depressionen, Aggressivität und starker Suchtgefährdung umschlägt. Die Erschöpfung spiegelt sich physisch, emotional und auch mental wieder, woraus eine berufliche Überlastung entsteht. Dieses wird durch Stress ausgelöst, der von dem Betroffenen keineswegs verarbeitet werden kann.
Fachleute, die sich mit Management Forschung auseinander setzen, haben festgestellt, dass es sich um ein Führungsproblem handelt und folglich hohe Ausgaben verursacht werden. Diese existentielle Krise wird durch Belastung verursacht, durch Übernahme von Aufgaben und Beförderungen, welcher die Führungskraft mitnichten gewachsen ist und folglich auch keinesfalls erledigen kann. Es wird Anreizen wie Einkünfte, Zustand und Stärke gefolgt, die allerdings aufgrund von Sozialkompetenz oder Wissen nicht erfüllt werden können. Aus diesen Umständen resultiert, dass die Herausforderungen in Probleme umschlagen und negative Auswirkungen haben.
Voraussagbare Verhaltensweisen bei Burnout
Der Betroffene empfindet seine Arbeit nicht mehr als sinnvolle Aufgabe und sieht in dieser keinen Sinn mehr. Betroffene eines Burnout-Syndroms machen andere für ihre Befindlichkeit verantwortlich und empfinden Dinge, die im Vorfeld keine Rolle spielten, als unliebsam und nervig, woraus Beschwerden hervorgehen. Die Leistungsfähigkeit sinkt prompt aufs Minimum, der Betroffene ist außerstande sich dagegen zu wehren und reagiert oftmals unangemessen oder angriffslustig. Nicht selten werden Verhaltensmuster wie Überheblichkeit, Distanzierung, Streitlust beobachtet.
Symptome des Burnout-Syndroms
Laut des Diagnoseschlüssels der ICD (Internationale Klassifizierung der Erkrankungen) wird Erschöpfung als ein Status des Ausgebranntseins oder als ein Zustand totaler Abgeschlagenheit mit Z73.0 definiert. Fachleute sprechen bei dem Burnout-Syndrom von einer Handlungsproblematik, die sich auf das Leben bezieht, wodurch das Syndrom keine Behandlungsdiagnose sondern eine Rahmen- oder Zusatzdiagnose ist. Wird bei einem Betroffenen Burnout diagnostiziert, kann dieser keinesfalls allein infolge dieser Krankheitserkennung in ein Hospital eingewiesen werden.
Im Grunde kann man drei Symptome aufführen:
1. Emotionale Erschöpfung
Man kann sagen, dass die emotionale Erschöpfung durch emotionalem oder physischem Stress ausgelöst wird. Bei dieser Stress-Dimension spüren sich Betroffene oft wie folgt:
- schwach
- kraftlos
- müde
- matt
- leicht reizbar
- antriebslos
- Depersonalisierung
2. Depersonalisierung
Bei der Depersonalisierung reagieren die Betroffenen auf die Überbelastung mittels Distanzaufbau zu Arbeitskollegen, Patienten, Schülern oder Kunden. Der Betroffene entwickelt eine zunehmende Interessenlosigkeit und teilweise zynischen Einstellung gegenüber diesen Personen. Man kann sagen, dass die Anstellung nur noch rein objektiv betrachtet wird und als Folge zur unpersönlichen Prozedur wird.
3. Erleben von Misserfolg
Aussagen von Betroffenen nach, sind Gefühle wie Misserfolg haben und Vergeblichkeit weit verbreitet. Die ausbleibenden Erfolgserlebnisse fördern dieses. Durch den übermäßigen Druck ist es Burnout Patienten auf keinen Fall möglich, die gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Die eigene Leistungsfähigkeit wird als zu gering eingeschätzt und als ineffizient oder ineffektiv gewertet. Das angeschlagene Selbstbewusstsein, an dem Betroffene leiden, lässt sie den Glauben an sich und seine Handlungen verlieren.
Das Burnout-Syndrom ist oft mit ernsthaften psychischen Erkrankungen verbunden, die nur von einem Facharzt diagnostiziert und behandelt werden dürfen.